Archiv

Gedichte

So ich habe diese Seite gemacht um meine Gedichte online zu stellen.....ich hoffe dem einen oder andern gefallen sie......

16.4.07 20:07, kommentieren

Angst

Still sitzt sie da und schaut starr gerade aus

Sie sagt kein Wort

Ihr Mund ist geschlossen, gezwungen worden leise zu sein, bedacht darauf nie das Falsche zu sagen

Denn genau gespürt hat sie, was passiert wenn sie das Falsche sagt

Und so etwas will sie nie wieder fühlen, deswegen ist sie still

Still vor Angst

Still sitzt sie da und schaut starr gerade aus

Sie schaut immer in die gleiche Richtung

Ihre Augen sind leer, gezwungen worden keine Gefühle zu zeigen, bedacht darauf dass ihre Augen sie nicht verraten

Denn genau gespürt hat sie, was passiert wenn ihre Blicke zu viele Gefühle ausdrücken

Und so etwas will sie nie wieder fühlen, deswegen ist ihr Blick leer

Leer vor Angst

Still sitzt sie da und schaut starr gerade aus

Ihr Körper zittert

Ihre Arme umschlingen ihren Körper, gezwungen worden alleine klar zu kommen, bedacht darauf nie jemanden um Hilfe zu bitten

Denn genau gespürt hat sie was passiert wenn sie sich auf andere verlässt

Und so etwas will sie nie wieder fühlen, deswegen zittert sie

Zittert aus Angst

Still sitzt sie da und schaut starr gerade aus

Stumm schreit sie

Stumm weint sie

Stumm klammert sie sich fest

Weiß dass niemand sie hören kann, weiß dass niemand sie sehen kann, weiß dass niemand sie halten kann

Und alles nur weil sie Angst hat

Angst wieder solche Schmerzen zu fühlen

Angst wieder so enttäuscht zu werden

Angst wieder aufzugeben

Eine Angst die nie wieder von ihr weichen wird, denn ihr habt mir gelehrt das Angst zu haben besser ist als der Mensch zu sein der man ist

16.4.07 20:20, kommentieren

Aus Angst nicht akzeptiert zu werden

Meine Augen strahlen,
dabei müssen sie ertrage so viel Qualen.
Ich werde eine andere Person,
damit ich nicht ertragen muss zu viel Hohn.
Die, die ich bin kann ich nicht sein,
mein Selbstbewusstsein wird dadurch ganz klein.
Selbstzweifel sind da, immer,
mein Ich ist gefangen in einem dunklem Zimmer.
Meine Worte kommen unsicher und leise,
veränder mich total auf eine seltsame Weise.
Meine Tränen ersticken mein Lachen,
kann gegen dieses beklemmende Gefühl nichts machen.
Ihr respektiert mich sowieso nicht,
die Angst nimmt mich ein, Schicht für Schicht.
Mein Mund bleibt geschlossen, immer dieses Unbehagen,
dabei hätte ich so viel zu sagen.
Meine Seele, mein Herz, mein Ich sterben,
und alles nur aus Angst nicht akzeptiert zu werden.

1 Kommentar 16.4.07 20:23, kommentieren

Das Mädchen

Ich sehe ein Mädchen,

sie ist fröhlich und heiter,

jeden Tag spielt sie ihre Rolle weiter,

sie redet viel und lacht,

jeder denkt, dass ist was sie den ganzen Tag macht,

immer ist sie mit Menschen zusammen, die auch nett sind,

jeder glaubt sie ein ganz normales glückliches Kind,

ihre Augen strahlen vor lauter Glück,

das macht jeden zufrieden, deswegen schauen sie auch nicht tiefer, nicht ein Stück!

Nun ist wieder ein toller Tag vergangen,

morgen wird alles von vorne anfangen!

Doch was passiert jetzt in der Nacht?

ist glücklich sein doch nicht das was sie immer macht?

Sie beginnt heftig zu weinen,

und ihre Augen hören auf zu scheinen,

nun sind sie verbittert und leer,

könnte man sie jetzt sehen, wüsste man, sie kann nicht mehr.

Ihr Mund hört auf zu lachen,

jetzt kommen hoch die Probleme all die beschissenen Sachen.

Nun kommen hoch ihre Gefühle die sie versucht zu verdrängen,

jeden Tag muss sie sich verbiegen damit sie kann niemand erkennen.

Nun schläft sie ein,

endlich kann sie bei ihrer Hoffnung, ihren Träumen sein.

Am nächsten Morgen wacht sie auf, ihre Tränen sind wieder verschwunden,

oft wünscht sie sich, das sie hätte mal wer so verzweifelt gefunden!

Ich sehe ein Mädchen, sie schaut mich traurig an,

weil niemand ihr, wahres Ich kennen kann,

Deswegen bleibt ihr Mund geschlossen, mit einem Siegel,

ich sehe ein verzweifeltes Mädchen, denn ich sehe in den Spiegel!

16.4.07 20:23, kommentieren

Der Schrei

Sie schreit, schreit ihren Kummer in die Ferne

Der Schrei erfüllt die Nacht, umhüllt sie mit einem kalten Schauer

Die Blätter wehen im Wind des Schreis

Für eine Sekunde steht die Welt still

Und in der ganzen Welt hört man ihren Schrei

Die Menschen erschaudern

Noch nie so etwas gehört

So verzweifelt, so traurig, so hoffnungslos

Der Schrei erstickt jedes Lachen, jedes Glück

Macht alles schwarz

Die ganze Welt ist schwarz und zu hören nur der Schrei

Der Schrei eines verzweifelten Mädchens

Ein Schrei der unter die Haut geht

Doch nie, nie wird jemand erfahren wer dieses Mädchen war, das diesen Schrei in die Welt geschickt hat

Denn das war ihr letzter Schrei, ihr Todessschrei

Sie hat sie Welt verlassen

Nur ihren Schrei zurück gelassen

Und für eine Sekunde wusste jeder über die Trauer des Mädchens Bescheid

Und auch wenn keiner dieses Mädchen kannte, diesen Schrei wird niemals jemand vergessen

16.4.07 20:25, kommentieren

Mich gekannt

Wenn ich sterbe, wagt es nicht zu sagen, ihr hättet mich gekannt.
Das habt ihr nämlich nicht.
Oder denkt ihr dass?
Von euch aus hättet ihr mich gekannt.
Als braves Mädchen.
Als Mädchen das immer lacht und glücklich ist.
Als Mädchen das Freude verspürt am Leben.
Als Mädchen das ein bisschen schüchtern ist und deswegen nicht mit anderen Menschen so viel redet.
Als Mädchen das sicher jemanden hat, den es liebt und der sie liebt.
Es ist traurig dass ihr so über mich denkt, denn wenn ihr so ein Bild von mir habt, weiß ich, ihr habt mich kein Stück gekannt.
Oder habt ihr das Mädchen gekannt das sich fast jede Nacht in den Schlaf weint.
Das Mädchen, dass so viel Leere und Trauer spürt.
Das Mädchen, dessen Mund verschlossen ist, weil es zu viel Angst hat.
Das Mädchen das in ständiger Angst lebt, verletzt zu werden.
Das Mädchen dass Tag für Tag daran denkt wie schön es wäre zu sterben.
Das Mädchen das jede Hoffnung verloren hat.
Das Mädchen das völlig alleine ist, das niemanden hat.
Das Mädchen das am Boden ist und nicht mehr weiter weiß.
Das Mädchen das jeden Tag aufs neue kämpft,
aber jeden Tag aufs neue versagt.
Nein dieses Mädchen kennt ihr nicht, denn es hat sich versteckt.
Versteckt aus Angst. Angst vor euch.
Nie werdet ihr wissen wer oder was ich war, nie, denn das andere Mädchen wird euch immer versteckt bleiben.
Also wagt es ja nicht zu sagen, ihr hättet mich gekannt.

16.4.07 20:26, kommentieren

Nebel

Wie eine schwarze Decke erhebt er sich über mich,
versetzt mir immer wieder einen Stich.
Es ist wie als würde mir jemand die Luft zum atmen nehmen,
muss um jeden Atemzug ringen so als würde er alles lähmen.
Jede Hoffnung verblasst weil er ist so dicht,
mit seinem schwarzen Umhang versperrt er mir jede Sicht.
Meine Gedanken verändern sich durch ihn,
alles wird kalt und traurig was einst so hoffnungsvoll erschien.
Mein Lachen erlischt, jedes glückliche Gefühl schwindet,
ein trostloser Weg, der nie ein gutes Ende findet.
Alles wirkt verschwommen, trostlos und leer,
es ist so beklemmend, das ist einfach nicht fair.
Es entsteht ein Meer aus meinen Tränen,
und Gefühle die sich nach Liebe sehnen.
Er lässt mich daran zweifeln ob mich überhaupt jemand liebt,
der Nebel der mein Herz umgibt.

16.4.07 20:27, kommentieren