Sehnsucht

Sehe viele Menschen

Schaue ihnen in die Augen und sehe den Schmerz und die Verzweiflung in ihren Blicken

Sie trauern

Ein Lächeln kommt über meine Lippen und gleichzeitig eine Träne über meine Wange

Wollte nie dass es soweit kommt, doch wünschte ich mir nie was sehnlicher

Sehe wie sie sich langsam versammeln und spüre die Trauer in ihren Herzen

Sie weinen

Mein Sarg wird langsam zu meinem Grab getragen

Sie brechen zusammen

Spüre Schuld in mir aufkommen, denn ich wollte sie nie verletzen

Und doch habe ich es getan

Nie werden sie erfahren wie sehr ich jeden Tag gekämpft habe

Nie werden sie erfahren wie sehr ich jeden Tag geweint habe

Doch habe ich verloren konnte mich nicht mehr wehren gegen dieses Gefühl

Gegen die Stimmen die mir jeden Tag aufs neue sagten dass ich niemals glücklich sein werde

Ich habe angefangen ihnen zu glauben

Langsam wird Erde über meinen Sarg geschaufelt und er verschwindet

Sehe die Fassungslosigkeit

Sehe viele Mensche, die Menschen die ich zurückgelassen habe

Nie werden sie erfahren wie leid mir es tut ihnen so weh getan zu haben

Aber sie werden auch nie erfahren was für eine Qual jeder einzelne Tag für mich war

Ein Lächeln kommt über meine Lippen und gleichzeitig eine Träne über meine Wange

Wollte nie dass es soweit kommt, doch wünschte ich mir nie was sehnlicher

Nie wünschte ich mir etwas mehr als endlich von dieser Welt zu gehen

Die Sehnsucht hat mich bezwungen, ich konnte nicht mehr

16.4.07 20:28, kommentieren

Der Schrei

Sie schreit, schreit ihren Kummer in die Ferne

Der Schrei erfüllt die Nacht, umhüllt sie mit einem kalten Schauer

Die Blätter wehen im Wind des Schreis

Für eine Sekunde steht die Welt still

Und in der ganzen Welt hört man ihren Schrei

Die Menschen erschaudern

Noch nie so etwas gehört

So verzweifelt, so traurig, so hoffnungslos

Der Schrei erstickt jedes Lachen, jedes Glück

Macht alles schwarz

Die ganze Welt ist schwarz und zu hören nur der Schrei

Der Schrei eines verzweifelten Mädchens

Ein Schrei der unter die Haut geht

Doch nie, nie wird jemand erfahren wer dieses Mädchen war, das diesen Schrei in die Welt geschickt hat

Denn das war ihr letzter Schrei, ihr Todessschrei

Sie hat sie Welt verlassen

Nur ihren Schrei zurück gelassen

Und für eine Sekunde wusste jeder über die Trauer des Mädchens Bescheid

Und auch wenn keiner dieses Mädchen kannte, diesen Schrei wird niemals jemand vergessen

16.4.07 20:25, kommentieren

Aus Angst nicht akzeptiert zu werden

Meine Augen strahlen,
dabei müssen sie ertrage so viel Qualen.
Ich werde eine andere Person,
damit ich nicht ertragen muss zu viel Hohn.
Die, die ich bin kann ich nicht sein,
mein Selbstbewusstsein wird dadurch ganz klein.
Selbstzweifel sind da, immer,
mein Ich ist gefangen in einem dunklem Zimmer.
Meine Worte kommen unsicher und leise,
veränder mich total auf eine seltsame Weise.
Meine Tränen ersticken mein Lachen,
kann gegen dieses beklemmende Gefühl nichts machen.
Ihr respektiert mich sowieso nicht,
die Angst nimmt mich ein, Schicht für Schicht.
Mein Mund bleibt geschlossen, immer dieses Unbehagen,
dabei hätte ich so viel zu sagen.
Meine Seele, mein Herz, mein Ich sterben,
und alles nur aus Angst nicht akzeptiert zu werden.

1 Kommentar 16.4.07 20:23, kommentieren

Gedichte

So ich habe diese Seite gemacht um meine Gedichte online zu stellen.....ich hoffe dem einen oder andern gefallen sie......

16.4.07 20:07, kommentieren