Wieder um den Schlaf gebracht

Zittere vor lauter Verzweiflung

Tränen bilden ein Meer

Ich kann nicht mehr

Gerade noch gelacht

Und jetzt doch wieder hier gelandet

Wann hat das alles ein Ende

Ich halte dieses Leben nicht mehr aus

Will nicht mehr weiter machen

Frage mich wann ich endlich glücklich sein darf

Frage mich wann dieses Gefühl endlich von mir lässt

Ich will es nicht mehr fühlen

Klammer mich an der Decke fest weil sonst keiner da ist der mich wärmt

Weiß im Grunde nichts

Nur eines: ich bin schuldlos

Ich wollte nie in dieses Leben

Ich wollte schon gar nicht so fühlen

Und doch tue ich es

Nacht für Nacht nimmt es ein Stück von meiner Kraft

Und ich habe Angst, so große Angst es wieder zu tun

Wenn dieses Gefühl mich wieder beherrscht, was passiert dann?

Davor habe ich solche Angst und keiner kann mir helfen denn es ist in mir

es wird wieder passieren, ich fühle es, irgendwann

und keiner wird verstehen dass es dann besser so war und dass ich glücklicher wäre

keiner würde verstehen dass ich mich so nach diesem Moment sehne

sie wären enttäuscht, verletzt, verzweifelt

dabei sind auch sie schuldlos

niemand ist Schuld

und doch wird es wieder passieren, immer wieder bis es klappt

es tut mir so leid

17.4.07 00:59, kommentieren

Mein Hals ist wie zugeschnürt

Kriege keine Luft mehr

Will atmen doch es geht nicht

Das Gefühl lähmt mich, lähmt alles

Verliere meine Kraft meine Hoffnung

Nicht einmal Tränen finden mehr die Kraft über meine Wange zu rinnen

So als wären sie ausgetrocknet

Will zum Messer greifen doch weiß ich würde es nicht schaffen und der Schmerz würde nur für kurze Zeit verschwinden, noch immer zu große Angst es zu tun,

Bin alleine, ganz alleine

Will das es aufhört doch es geht immer weiter und lässt mich diese Gedanken haben

Gedanken vor denen ich solche Angst habe

Gedanken die so leicht überhand nehmen können über mich

Jede Nacht spiele ich mit den gleichen Gedanken

Und einmal, einmal werden diese Gedanken jegliche Hoffnung und Angst ausschalten und ich werde endlich zum Messer greifen können und alles beenden

Auf diesen Moment warte ich und niemand wird mich abhalten können

17.4.07 00:58, kommentieren

Langsam spüre ich wie mein Körper mit Wärme gefüllt wird

Mein Herz schlägt ruhig und gleichmäßig

Mit jedem Atemzug fällt eine weitere Last von mir ab

Meine Augen beginnen zu strahlen

Auf meinem Mund macht sich ein Lächeln breit

Ein wenig wehmütig schaue ich mich in meinem Zimmer um und atme die Luft tief ein

Höre Stimmen von draußen, die aber immer leiser werden

Bald werde ich schlafen

Sehe meine Hände an, sie zittern

Mein ganzer Körper zittert, obwohl ich zum ersten Mal diese lang ersehnte Wärme fühle

Sehe mich im Spiegel, scheine nervös zu sein, aber glücklich

Denke an mein Leben

Über meine Wangen laufen Tränen, fallen auf meinen Arm

Dort vermischen sie sich und werden rot

Sehe zu wie das Blut langsam über meine Arme rinnt und auf meine Bettdecke fällt

Ein letzter Augenschlag, ein letztes Lächeln, ein letzter Atemzug, ein letzter Herzschlag.

Endlich befreit

17.4.07 00:57, kommentieren

Ich will fliehen

Lasst mich fliehen

Ich will lachen

Lasst mich lachen

Ich will glücklich sein

Lasst mich glücklich sein

Ich will ich sein

Lasst mich ich sein

Ich will weinen

Lasst mich weinen

Ich will leben

Also lasst mich sterben

17.4.07 00:56, kommentieren

Ich muss lachen.
Muss meine Freude zeigen.
Ich muss glücklich sein.
Muss strahlen wie die Sonne.
Ich muss reden.
Muss dass sagen was sie hören wollen.
Ich muss mich verstellen.
Muss mich für sie verändern.
Ich muss leben.
Muss immer weiter machen.
Ich will mich losreißen.
Will meine Ketten lösen.
Ich will schreien.
Will meinen Mund öffnen.
Ich will weinen.
Will meinen Tränen freien lauf lassen.
Ich will ich sein.
Will mich zeigen wie ich bin.
Ich will aufgeben.
Will all dem ein Ende setzen.
Ich will glücklich sein.
Doch das kann ich nicht.
Nicht hier, in dieser Welt, wo ich nicht leben will.
Niemand fragte mich ob ich hier leben will, doch ich muss.
Muss mich jeden Tag quälen.
Denn ich bin in dieser Welt gefangen.

17.4.07 00:55, kommentieren

Es zerfrisst mich

Es zerfrisst mich
Macht meine Seele und mein Herz kaputt
Lässt mich weinen und mich an mir zweifeln
Lässt mich kein Licht mehr sehen
Lässt mich fragen ob ich denn überhaupt einen Menschen habe der mich liebt,
oder ob ich nicht völlig alleine bin.
Gibt mir die Antwort, dass ich alleine und einsam bin.
Lässt mich nicht schlafen sondern über mein Leben nachgrübeln.
Lässt alles schwarz und leer aussehen.
Lässt mich keinen Sinn mehr erkennen weiterzukämpfen
Macht mich schwach, raubt meine ganze Kraft
Verwirrt mich total, denn ich weiß nicht woher es kommt
Ist wie eine andere Macht, eine Macht über meinen Körper, meinen Geist
Irgendwas ist tief in mir drinnen, doch ich weiß nicht was.
Es lässt mich denken, dass es besser wäre zu sterben und das ich wertlos bin.
Es lässt keinen Gedanken an Hoffnung offen, denn alles ist hoffnungslos.
Es ist wie eine tonlose Stimme die mir zu verstehen geben will, dass ich keine Aussicht habe glücklich zu sein,
denn sobald ich glücklich bin kommt dieses Gefühl wieder und lässt mich traurig sein.
Weiß nicht warum, weißt nicht wie, weiß nicht woher
Weiß nur es zerfrisst mich immer mehr.

17.4.07 00:53, kommentieren

Dunkelheit

Dunkelheit kommt über mich und umhüllt mich mit ihrem Mantel

Werde fest umklammert von ihr

Kann meine Hände nicht bewegen

Kann meinen Mund nicht öffnen

Kann aber meine Augen auch nicht schließen

Starre in die trostlose Leere und will schreien

Will mich befreien von all den Gefühlen

Will den Mantel von mir reißen doch er hält mich fest umschlungen

Warum muss ich das alles über mich ergehen lassen wenn alles was ich fühle diese Leere ist, die mir meine Kraft raubt?

Ich will fliehen in eine andere Welt,

doch diese Welt lässt mich einfach nicht gehen

Sinke zu Boden und weine und keiner kann mir helfen

Warte auf den Tag an dem mich die Dunkelheit erstickt und ich endlich meine Augen schließen kann

17.4.07 00:50, kommentieren